Standmixer

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Der Standmixer ist ein elektrisch betriebenes Gerät, das zur Mischung von halbfesten oder flüssigen Zutaten sowie zum Pürieren von Speisen verwendet wird. Bei einem Standmixer handelt es sich, im Gegensatz zu einem Stabmixer, um ein Standgerät, das einem Pürierstab hinsichtlich des Zweckes jedoch sehr ähnlich ist. Erfunden wurde der Standmixer in den 1920er Jahren von Stephen Poplawski. Ursprünglich wurde das Gerät dazu benutzt, um Mixgetränke auf Sodabasis herzustellen.

Der Aufbau eines Standmixers

Grundsätzlich setzt sich ein Standmixer aus zwei Hauptbestandteilen zusammen. Im Standfuß ist ein Elektromotor eingesetzt, mit dem sich die Betriebsgeschwindigkeiten des Mixers in mehreren Stufen regulieren lassen. Auf dem Standfuß ist ein Behälter aus Edelstahl, transparentem Kunststoff oder Glas angebracht, der nach unten flüssigkeitsdicht abgeschlossen ist. Der Messerstern, mit dem die Zutaten püriert werden, befindet sich am Boden des Behälters. Je nach Bauart kann er zu Reinigungszwecken herausgenommen werden. Angetrieben wird der Messerstern durch eine Kupplung vom Elektromotor. Der Stern wird in eine schnelle Rotation versetzt und kann auf diese Weise die jeweiligen Zutaten zerkleinern, mischen, emulgieren oder suspendieren.

Funktionsweise eines Standmixers

Durch die rotierenden Messer im Standmixer werden die gemixten Zutaten an die Außenwand geschleudert, wobei sich ein ineffizienter Rotationstrichter bildet. Der dreieckige Behälterquerschnitt sowie an der Innenwand angebrachte Rippen helfen dabei, dass der Rotationstrichter gebrochen und der Flüssigkeitsstrom erneut zur Mitte der Messer geleitet wird. Bei manchen Standmixern ist ein Deckel erforderlich, damit die Flüssigkeiten nicht aus dem Behälter spritzen. Bei einigen Modellen sind zusätzliche Messer sowie eine Extraschaltstellung für das Verkleinern von Eis angebracht. In diesem Fall dreht sich der Messerstern dann in die gegenüber dem Mixen entgegengesetzte Richtung. Die Geschwindigkeit der Umdrehung der Messer übt nur einen geringen Einfluss auf die Feinheit der zerkleinerten Zutaten aus. Durch eine höhere Geschwindigkeit in hochwertigen Mixern für die Gastronomie kann die gewünschte Partikelfeinheit lediglich schneller erreicht werden. Hiermit verbunden ist auch eine geringere Wahrscheinlichkeit einer Motorüberhitzung, die für vorzeitigen Verschleiß verantwortlich ist. Dies letztlich bewirkt eine längere Lebensdauer des Gerätes, die jedoch auch von der Stabilität und der Bauweise des Gerätes abhängig ist.

Durch ein längeres Mixen oder ein Mixen mit einer vergleichsweise hohen Umdrehungsgeschwindigkeit des Messersterns können in den Zutaten enthaltene Fette aufgeschmolzen und Zucker besser gelöst werden. Besonders leistungsfähige Mixer können direkt aus dem Stillstand gestartet werden, auch wenn sich im Mixbehälter bereits hartes Gemüse, Früchte oder Eis befinden. Bei herkömmlichen Haushaltsmixern dürfen stückige Zutaten hingegen erst nach Einschalten des Mixers beigefügt werden. Für eine leichte Zugabe weisen viele Mixbehälter am Deckel eine zentrale Öffnung auf, sodass der Deckel während des Betriebes nicht vollständig vom Gerät abgenommen werden muss. Hierdurch wird vermieden, dass Flüssigkeit aus dem Gerät herausgeschleudert wird.

Vorsichtsmaßnahmen bei Standmixern sind unbedingt zu beachten

Auch wenn in verschiedenen Werbespots immer wieder gezeigt wird, dass sich mit Standmixern harte Gegenstände, wie beispielsweise Handys, Spielzeugautos oder Batterien zerkleinern lassen, sollte man bei einem gewöhnlichen Haushaltsmixer darauf verzichten. Auch wenn dies im Grunde selbstverständlich sein sollte, sollte man bedenken, dass durch eine Nachahmung das Haushaltsgerät dauerhaft beschädigt und zugleich gefährlich für den Benutzer werden kann.

Standmixer

Für experimentelle Küchenlaien wie Küchenprofis stellt der Standmixer eine wunderbare Herausforderung dar, da er für Zutaten halbfesten oder flüssigen Zustandes geradezu prädestiniert ist. Das macht ihn zu einem wichtigen Utensil bei der Kreation von kulinarischen Errungenschaften. So lassen sich im Inneren dieses elektronischen Gerätes leckere Cocktails zusammenstellen, da durch die rotierenden Blätter am Boden die perfekte Durchmischung aller Bestandteile erreicht wird. Und wenn es einmal darum geht, dass es nicht hundertprozentig vermengt sein soll, dann mixen Sie doch die einzelnen Bestandteile im Standmixer und lassen Sie sie dann in einem Glas zusammenlaufen. Um Hilfe bei der Kaufentscheidung und einen Überblick zu geben wurden die interessantesten Modelle im Standmixer Test vergleichend gegenübergestellt.

Des Weiteren können mit dem Standmixer leckere Dips erzeugt werden, die bei keiner Feier fehlen sollten. Durch die Schneidwerkzeuge am Boden werden selbst faserige Gewürze oder Früchte so zerkleinert, dass sie einfach nur noch schmecken. Zudem kann der Standmixer zum Pürieren von halbfesten Nahrungsbestandteilen benutzt werden. Damit lässt sich dann eine deliziöse Creme oder auch eine herzhafte Farce produzieren. Sie sehen, so ein Standmixer findet in verschiedenen Bereichen seine Anwendung und kann bei der Eigenkreation, dem Mixen von Getränken wie auch bei der Zubereitung von Speisen sehr nützlich sein.

Der Standmixer als experimentelles Küchenutensil

Der Standmixer besteht im Wesentlichen aus zwei größeren Teilen. Dies ist erst einmal der Standfuß, in dem der Motor seinen Platz gefunden hat. Der zweite Bestandteil ist das Behältnis für die Rohstoffe welches aus den Materialien Edelstahl, Kunststoff oder Glas beschaffen sein kann. In ihm befinden sich auch die Rotationsmesser, die meist in einem Stern aus drei beziehungsweise fünf Klingen angeordnet  sind. Über eine Kupplung lässt sich das Werkzeug vom Motor steuern. Hierbei können Sie, je nach Nahrungsmittel, die Rotation stufenweise einstellen, damit Ihre Speisen oder Getränke auch mit der richtigen Konsistenz hervorgehen.

Damit keine störenden Probleme entstehen ist der Motor flüssigkeitsgeschützt und kann somit auf lange Zeit gesehen seine vollständige Leistung entfachen. Beim Gebrauch Ihres Gerätes werden Sie sehen, dass der Standmixer die zu mixenden Naturalien durch die Rotation erst einmal an die Außenwand drückt. Um die Bestandteile wieder zu den Schneidwerkzeugen zu führen, sind im Behältnis Furchen eingefügt, die den Rotationsfluss unterbrechen und die Mixtur wieder in die Mitte zu den Klingen befördert. Dies wird durch den nach unten zentrierten Aufbau des Gefäßes zusätzlich unterstützt. Die meisten Standmixer sind Ihnen mit ihrem Deckel bei der Vermeidung unnötiger Spritzer sehr dienlich und weisen in manchen Fällen sogar eine zweite Garnitur von Schneiden auf, die sich gegenläufig der ersten Hauptklingen bewegen und Ihnen somit auch Eis zerkleinern können.

Der Standmixer im Detail

Ein Standmixer  ist ein elektrisches Küchengerät zur Durchmischung und Zerkleinerung von Nahrungsmitteln. Seine Handhabung ist einfach und er kommt immer dann zur Anwendung, wenn das Mixgut für Hand- oder Stabmixer zu fest ist. Der Standmixer  steht in der Küche meistens an einem festen Platz, sodass er leicht und schnell betriebsbereit ist. Aufgrund seiner hohen Standsicherheit haben Sie beide Hände frei, um die Nahrungsmittel zum Mixen einzufüllen.

Ein Standmixer besteht aus einem Unterteil, in dem der Motor ist und einem Mixbecher aus Glas oder Kunststoff als Oberteil, welches ein Fassungsvermögen von etwa einem bis zu zwei Litern hat. Im Deckel des Mixbechers ist eine verschließbare Öffnung, durch die Sie das Mixgut bei Bedarf nach und nach zugeben können. Auf dem Boden des nach unten dichten Behälters sind rotierende Messer, die sich je nach Modell zum Reinigen herausnehmen lassen. Außen am Motorteil finden Sie einen Schalter, mit dem Sie verschiedene Geschwindigkeitsstufen einstellen können. Die Standmixer Modelle haben unterschiedliche Leistungsstufen, sie reichen von zwei bis vier Stufen. Es gilt: Mehr Stufen, eine bessere Abstimmung auf die Zerkleinerung der Speisen. Wobei die Umdrehungsgeschwindigkeit der Messer keinen Einfluss auf die Zerkleinerungsfeinheit hat. Es wird nur die Mixzeit verkürzt und eine Überhitzung des Motors verhindert, der dadurch eine längere Lebensdauer hat.

Wenn Sie sich einen Standmixer kaufen wollen, sollten Sie überlegen, für was und wie oft Sie diesen benutzen. Denn davon hängt ab, welche Leistungsklasse Ihr Standmixer haben muss. Von Geräten unter 200 Watt ist generell abzuraten, da diese eine so geringe Leistung haben, dass auch ein Pürierstab genommen werden kann. Für die Zerkleinerung von Hartem wie Nüsse, rohes Gemüse oder Fleisch sind Standmixer ab 600 Watt empfehlenswert. Allerdings steigt mit der Wattleistung auch die Lautstärke. Ein Blick in den Standmixer Test ist vor diesem Hintergrund möglicherweise aufschlussreich. Standmixer sind aber nicht nur zum Zerkleinern von festen Nahrungsmitteln. Sie können damit gekochtes Gemüse zu Suppen mixen, Nahrung für Kleinkinder oder Kranke pürieren, mit frischem Obst Smoothies rühren, Milchmixgetränke und Kräuterpasten herstellen. Auch das Schaumigrühren von Fett und Eiern für Kuchen ist möglich.

Einen Standmixer bekommen Sie in Geschäften, die Elektro- und Küchengeräte führen, oder Sie entscheiden sich für ein Modell, welches Sie im Standmixer Test für sich entdeckt haben, und sofort und bequem online bestellen möchten. Der Preis richtet sich dabei nach der Leistung, dem Material und Design des Gerätes. Es gibt moderne Standmixer, die dank ihrer optischen Erscheinung in in jeder Küche ein Schmuckstück sind.

Bei einigen Modellen besteht die Möglichkeit, diese durch Zusatz- bzw. Erweiterungsteile in eine Küchenmaschine umzufunktionieren. Damit können Sie dann vom Rührteig bis zum Hefeteig ohne große Mühe rühren und kneten.